Fußball | 3. Liga Jena verdient sich einen Punkt in Köln

15. Spieltag

Das war Sekundensache: Nach Rückstand ist der FC Carl Zeiss Jena bei Viktoria Köln zurückgekommen und hat kurz vor Ultimo noch einen Punkt erzwungen. Die Thüringer boten beim 2:2 in der Domstadt eine starke kämpferischen Leistung und waren über weite Strecken das spielbestimmende Team.

Steffen Lang gegen Pierre Fassnacht
Kölns Steffen Lang gegen den Jenaer Pierre Fassnacht. Bildrechte: imago images/Eduard Bopp

Jena drängt und trifft

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Trainer Rico Schmitt und der 1:0-Schütze Daniele Gabriele. (Archiv) Bildrechte: imago images/Picture Point LE

Die Kölner waren erst einmal beeindruckt. Jena begann mutig und versuchte, die Gastgeber schnell unter Druck zu setzen. Noch fehlten die Hochkaräter, doch in der 14. Minute war die Chance da zur FCC-Führung. Nach einem Klärungsversuch von Kölns Keeper Daniel Mesenhöler landete die Kugel bei Kilian Pagliuca, der aber nur einen Kölner Abwehrspieler anschoss. Bei der nachfolgenden Ecke verpasste Dominic Volkmer haarscharf. Völlig untätig waren die Gastgeber dann doch nicht. Bei einem Flatterball von Kevin Holzweiler (25.) musste FCC-Schlussmann Jo Coppens höllisch aufpassen und boxte das Spielgerät zur Seite weg.

Dennoch, die Schützlinge von Rico Schmitt blieben weiterhin das spielbestimmende Team und belohnten sich in der 37. Minute mit der Führung. Und der Treffer war klasse herausgespielt. Nach einem Steilpass von Pagliuca auf Daniele Gabriele behielt der 24-Jährige die Übersicht und traf ins äußerste Eck. Mit dem 1:0 im Rücken ging es für die Jenaer in die Kabine.

Gäste kommen nach Rückstand zurück

Jena war auch nach der Pause im Vorwärtsgang, wurde aber nach einer Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft mit dem 1:1 (51.) bestraft. Zunächst konnte der FCC nach einem Eckstoß klären, doch in der zweiten Welle brachte Mike Wunderlich den Ball nach innen und Albert Bunjaku köpfte ein. Danach bissen sich die Schmitt-Schützlinge zurück in die Partie. Nun wurde es eine Begegnung mit offenem Visier: Beide Teams wollten den Dreier.

Und nach 83 Minuten schien sich die Waage Richtung Köln zu neigen, denn Wunderlich traf per Freistoß zum 2:1. Doch das sind die neuen Jenaer Qualitäten, die Thüringer gaben nicht auf und kamen nach einem Eckball in der 90. Minute zum hochverdienten 2:2. Die Viktoria-Abwehr bekam das Spielgerät nicht weg, schließlich war der eingewechselte Anton Donkor zur Stelle und drückte die Kugel ins Netz. Damit konnte die Jenaer den Rostock-Sieg zwar nicht veredeln, bestätigten aber ihre aufsteigende Form.

Kevin Holzweiler
Justin Schau versucht Kevin Holzweiler zu blocken. Bildrechte: imago images/Eduard Bopp

jmd

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 09. November 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. November 2019, 21:05 Uhr

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