MDR | 16.01.2020 MDR-Koproduktion für Grimme-Preis 2020 nominiert

„Gundermann Revier“ kann sich Hoffnung auf den diesjährigen Grimme-Preis in der Kategorie „Information & Kultur“ machen. Die Entscheidung über die Preisträger wird am 3. März 2020 bekanntgegeben. Die Verleihung des 56. Grimme-Preises findet am 27. März 2020 in Marl statt.

Szene aus dem Dokumentarfilm "Gundermann Revier" von Grit Lemke
Bildrechte: MDR/Uwe Mann/Inselfilm

Der Film "Gundermann Revier" von Grit Lemke erzählt vor dem Hintergrund des Lausitzer Reviers und der einstigen „sozialistischen Wohnstadt“ Hoyerswerda die Biografie des Baggerfahrers und Rockpoeten Gerhard Gundermann. Wie in einem Brennspiegel bündeln sich in der Region und in Gundermanns Werk globale Fragen nach Heimat, dem Ende der Arbeit, nach Utopie und individueller Verantwortung.

Dr. Katja Wildermuth
Dr. Katja Wildermuth Bildrechte: MDR/Kirsten Nijhof

„Der Film widmet sich einem Helden, der keiner ist oder sein will. Er lenkt den Blick in eine Region, die sonst kaum auf die große Leinwand kommt. Dass er nun diese Nominierung erhalten hat, freut uns besonders, denn das zeigt, dass es sich lohnt genau hinzuschauen, sich die Zeit für Beobachtung zu lassen, wie es im Besonderen der Dokumentarfilm kann“, so Dr. Katja Wildermuth, MDR-Programmdirektorin in Halle.

„Gundermann Revier“ ist eine Produktion von Inselfilm Berlin im Auftrag von MDR und rbb. Verantwortliche Redakteure waren Dr. Ulrich Brochhagen für den MDR und Rolf Bergmann für den rbb. Grit Lemke, bis 2017 langjährige „DOK Leipzig“-Kuratorin, hat mit „Gundermann Revier“ ihr Regie-Debut gegeben. Die gebürtige Sprembergerin kannte den Sänger und seine Lebensgefährtin Conny sowie Gundermanns künstlerisches Umfeld sehr gut.

Der 98-minütige Dokumentarfilm feierte im Herbst 2019 seine Premiere bei DOK Leipzig und war am 8. Dezember 2019 im MDR-Fernsehen in der Reihe MDR-DOK zu sehen.

Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2020, 11:05 Uhr